INTERFERENZEN 2014

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Eine Vortragsreihe, die nach den Schnittflächen und Grenzfeldern zwischen Wissenschaft, Kultur und Medizin fragt

 

Zeit

Das Tier als Modell – Analogien und Skalierung / Freitag 25. April

Kollaborative Autorschaft in den Wissenschaften / Donnerstag 15. Mai

Architektur & Psychiatrie – Das Milieu als Ansatz / Freitag 6. Juni

Kunst und Wissen – Vom Zeichnen der Spur / Donnerstag 12. Juni

> > jeweils ab 19:00!

Ort

Tieranatomisches Theater der Humboldt-Universität zu Berlin, Auf dem Gelände der Charité Campus Mitte
Philippstr. 12/13, Haus 3
10115 Berlin
Öffentliche Verkehrsmittel: U6 Oranienburger Tor, Bus 142 Philippstraße

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Konzept und Organisation

Interferenzen ist eine öffentliche, vierteilige Vortragsreihe, die unter Schirmherrschaft des neu gegründeten Vereins et.al – Vereinigung Wissenschaft Kultur und Medizin stattfindet.

Thematisch gruppieren sich die vier Abende einerseits um Fragen der epistemischen Herkunft sowie kulturtechnischen Bedingung jenes Wissens, wie es in der Medizin, den ihr benachbarten Lebenswissenschaften und der Kunst zugleich hervorgebracht und angewandt wird. Andererseits möchten wir durch den transdisziplinären Charakter der Abende im Nexus von Natur- und Geisteswissenschaften den Austausch und das Gespräch verschiedener Fachrichtungen untereinander fördern.

Julian Furrer, M. A. Kulturwissenschaft & Philosophie, HU Berlin

Vincent Mank, Student der Kunstgeschichte, HU Berlin

Leon Amadeus Steiner, Student der Humanmedizin, Charité

Philip Stötzner, Student der Humanmedizin, Charité

Achim Wamßler, Student der Philosophie, HU Berlin

Abendvorträge

(1) Das Tier als Modell – Analogien und Skalierung

Kontrastiert wird ein (philosophie-)historischer Vortrag zum Tierexperiment mit einem Beispiel aktueller Laborpraxis. Daran anknüpfende Fragen: Wie verhielt sich damals bzw. wie verhält sich heute die experimentell gewonnene Information zu dem aus ihr abgeleiteten Modell? Auf welcher Untersuchungsebene lassen sich durch welche Rechtfertigungen Vergleiche zwischen Mensch und Tier anstellen? Inwiefern sind unterschiedliche Auflösungsebenen im Tierexperiment ineinander übersetzbar (in vitro, in vivo, zellulär, systemphysiologisch, verhaltensmodell)?

Zeit:

Freitag 25. April, ab 19:00 Uhr

Referenten:

Prof. Dr. Justin E. H. Smith, Université Paris Diderot

Yangfan Peng, Promovierender am Institut für Neurophysiologie, Charité Berlin

Moderation:

Dr. med. Andreas Zakrzewicz, Teamleiter am Institut für Physiologie, Charité Berlin


(2) Kollaborative Autorschaft in den Wissenschaften

Der zweite Abend widmet sich dem wissenschaftlichen Subjekt im Zeitalter technikbasierter Forschung und den hierbei praktizierten Kollaborationen. Wie gestaltet sich heute die Zusammenarbeit in Forschergruppen, -verbünden, Clustern, Laboren oder den globalen scientific communities? Was bedeutet dies für den Begriff der Autorschaft? Wie wird hier Wissen generiert, geprüft und bezeugt, kommuniziert und publiziert? Neben aktuellen Tendenzen der Gestaltung von Wissensarchitekturen und -infrastrukturen interessiert uns auch der historische Vergleich.

Zeit:

Donnerstag 15. Mai, ab 19:00 Uhr

Referenten:

Prof. Dr. Gerd Graßhoff, HU Berlin, Topoi

Peter Koval, HU Berlin, Exzellenzcluster Bild Wissen Gestaltung

Sabine Hansmann, HU Berlin, Exzellenzcluster Bild Wissen Gestaltung

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(3) Architektur & Psychiatrie – Das Milieu als Ansatz

Der leitende Oberarzt Martin Voss und der Architekt Jason Danziger werden aus medizinischer und gestalterischer Perspektive die Soteria Berlin vorstellen. Hierbei handelt es sich um eine neu eröffnete psychiatrische Station des St. Hedwig-Krankenhauses, die sich vorrangig an jüngere Patienten mit einer Ersterkrankung aus dem schizophrenen Formenkreis richtet. Neben einem zurückhaltenden Einsatz von Psychopharmaka stützt sich die Behandlung dabei insbesondere auf die therapeutische Wirkung eines gestalteten Milieus. Welche Faktoren wirken bei dieser s.g. Milieutherapie? Wie lassen sie sich beschreiben, analysieren, gestalten und mit psychiatrischen Erklärungsmodellen schizophrener Krankheitsbilder in Verbindung bringen? Wie können Krankheit und Wohlergehen, architektonischer Raum und soziale Gemeinschaft im atmosphärischen Spannungsfeld zwischen Bauen, Wohnen, Fühlen und Denken verstanden werden?

Zeit:

Freitag 6. Juni, ab 19:00 Uhr

Referenten:

Dr. med Martin Voss, Psychiatrische Universitätsklinik der Charité im St. Hedwig-Krankenhaus

Jason Danziger, Architekt

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(4) Kunst und Wissen – Vom Zeichnen der Spur

Thematischer Schwerpunkt werden Fragen um die Korrelation von Form und Inhalt sein. Die konzeptuelle Gestaltung des Abends orientiert sich dabei an folgenden Fragestellungen: Gibt es Schnittstellen zwischen Naturwissenschaft und den Künsten und wo könnten diese angesiedelt sein? Lässt sich eine Abhängigkeit der Forschungsresultate vom jeweiligen Notationssystem ausmachen, mit der Augangsüberlegungen, Zwischenschritte und Endergebnisse festgehalten werden? Welche Bedeutung spielt die Intuition, bei der Entwicklung neuer wissenschaftlicher Darstellungsformen?

Zeit:

Donnerstag 12. Juni, ab 19:00 Uhr

Referenten:

Prof. Hans-Jörg Rheinberger, Direktor des Max-Plank-Instituts für Wissenschaftsgeschichte

Andreas Greiner, Künstler

Moderation:

Prof. Dr. Barbara Wittmann, HU Kunstgeschichte

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